Suchtpeers an Schulen haben die Aufgabe, ihre MitschülerInnen über Suchtmittel aufzuklären. 4 Jugendliche des zweiten Jahrganges der HLW haben diese Ausbildung abgeschlossen. Die Ausbildung wurde vom Elternverein finanziert.

Jugendliche und Sucht – ein heikles Thema. Jeder kennt die Versuchungen. Deshalb ist die Prävention an Schulen sehr wichtig. Vier SchülerInnen der Berufsbildenden Schulen Kirchdorf sind bereit, als Peers tätig zu sein. Selina Draxler, Michelle Gillesberger, Jonathan Grüner und Florentina Halili von den zweiten Jahrgängen der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe absolvierten dafür eine eigene Ausbildung, die vom Elternverein finanziert wurde.

„Wenn jemand Hilfe benötigt, kann die Person zu uns kommen. Wir geben ihr Tipps für professionelle Hilfe“, so Selina Draxler. „Die Ausbildung war voll interessant. Ich lernte dabei, was Sucht bedeutet und welche Maßnahmen dagegen möglich sind“, so Selina weiter. Und alle vier gleichzeitig sind überzeugt: „Wir sind der Meinung, dass sich die Ausbildung auf jeden Fall gelohnt hat und auch für uns persönlich sehr bereichernd war. Wir würden es sofort wiedermachen.“ Begleitet werden die Peers von der Pädagogin Daniela Peiner.

Über den Ablauf der Ausbildung erzählten sie: „Wir durften auch die Rauschbrille ausprobieren und wir machten Übungen zum Thema ‚bewusst Genießen‘. Die zwei Tage in Litzlhof, sowie auch der Tag in Linz waren sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet. Wir erfuhren die Aufgaben, die wir als Suchtpeers jetzt haben und welche Eigenschaften man haben muss, um solch eine Tätigkeit auszuführen.“