@alexaseleno

Die wichtigsten Informationen hatten wir erhalten, die Flugtickets gemeinsam gebucht, unsere Koffer waren fertig gepackt – so stand unserer 3-wöchigen Reise nach London nichts mehr im Wege. Am 5 August erreichten wir gegen Mittag den Flughafen London /Heathrow, wo wir zum ADC College gebracht und anschließend von unseren Gastfamilien abgeholt wurden.

 Einen Tag später folgte unsere Einführungsveranstaltung im College. Dort bekamen wir die letzten Infos über unseren Aufenthalt und unsere Praktikumsplätze. Erreicht haben wir diese mit dem Zug, der U-Bahn, dem Bus, zu Fuß oder allem zusammen. Wie gewöhnlich findet die Arbeit von Montag bis Freitag und je nach Unternehmen von zirka 9 bis 17 Uhr statt. Die Anreisezeiten waren sehr unterschiedlich. Von einem 20-minütigen Fußmarsch bis zu über einer Stunde ‘travel time’ war alles dabei.

Die meisten waren mit ihrer Arbeit zufrieden und die, die es nicht waren, hatten die Möglichkeit zu wechseln. Angefangen von klassischer Büroarbeit über Buchhaltung bis hin zu Sortier- und Kopierarbeiten gab es in jedem der Unternehmen etwas für uns zu tun. Neu und spannend dabei war unter anderem das tägliche Tragen unserer Business-Outfits. An den Wochenenden und auch nach der Arbeit hatten wir dann die Möglichkeit, London auf eigene Faust zu erkunden. Viel Sightseeing, viele neue Eindrücke und viele Leute aus den unterschiedlichsten Kulturen. In unseren host families bekamen wir einen Einblick in den typischen Alltag eines Londoners.

Dabei fiel uns auf, dass ihre Räumlichkeiten eher klein gehalten sind und ihr Essen nicht ganz dem österreichischen Standard entspricht. Außerdem zeichnet sich ihre Art zu sprechen durch eine für uns fast schon extreme Freundlichkeit aus. Oft wurden wir mit ‘honey’, ‘darling’ oder Ähnlichem angesprochen.

Alltagsgespräche sowie jene mit den Gasteltern und Arbeitskollegen trugen dazu bei, dass sich unsere Englischkenntnisse deutlich verbesserten. Weiters erwarben wir durch unseren selbstgeplanten Tagesablauf mehr Selbstständigkeit und auch Disziplin. Rückblickend sind wir froh, diese Auslandserfahrung gemacht haben zu dürfen und stolz, unsere wohlverdienten Zertifikate in Händen halten zu können. Viel Spaß den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nächstes Jahr – Take care!

Juliane Kreutzhuber, Simone Rumplmayr und Anna Huemer